Ärzte Zeitung, 27.03.2006

Sonnenfinsternis: Augenärzte raten zu spezieller Brille

DÜSSELDORF (dpa). Augenärzte warnen im Vorfeld der Sonnenfinsternis am Mittwoch davor, direkt und ungeschützt in die Sonne zu sehen.

Die Helligkeit der Sonne sei 50 000 Mal größer als die hellsten Gegenstände unserer Umwelt, betonte der Berufsverband der Augenärzte in Düsseldorf. Einen wirksamen Schutz böten spezielle Brillen, die beim Optiker erhältlich seien.

"Hausmittel" wie gerußte Glasscherben, belichtete Fotofilme oder die übliche Sonnenbrille seien auf keinen Fall ein ausreichender Schutz für die Augen, warnten die Fachärzte.

Am Mittwoch verdunkelt der Mond die Sonne über Afrika, der Türkei und Zentralasien. Diese totale Sonnenfinsternis ist von Deutschland aus als Teilfinsternis zu sehen, bei der die Sonnenscheibe nicht vollständig verdeckt wird.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »