Ärzte Zeitung, 11.04.2006

FUNDSACHE

Wespen als Drogenfahnder

Hunde sind als Drogenfahnder schon seit Jahrzehnten im Einsatz. Und Ratten werden in manchen Ländern als Sprengstoff-Schnüffler trainiert. Jetzt sollen sie nach dem Willen von US-Forschern geflügelte Schützenhilfe erhalten: Denn auch Wespen könnten Drogen und Sprengstoffe aufspüren, berichtet die Zeitschrift "National Geographic Deutschland".

Ein Team um Glen Rains von der Universität Georgia habe winzige Wespen (Microplithis croceipes) darauf dressiert, bestimmte Gerüche mit Futter zu assoziieren, schreibt die Zeitschrift. Die Tiere werden in Plastikröhrchen eingesperrt. Sobald sie den antrainierten Geruch von Drogen oder Sprengstoffen wahrnehmen, bewegen sie sich Richtung Duftquelle und lösen dabei einen Alarm aus.

Die Tiere zu trainieren, dauert den Angaben nach nur etwa fünf Minuten. Dennoch gibt es bei der Verwendung der kleinen Wespen als Drogenfahnder ein großes Problem: Die Insekten werden nämlich höchstens 22 Tage alt, es müssen daher ständig neue Fahnder gezüchtet und ausgebildet werden. (ag)

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