Ärzte Zeitung, 02.05.2006

FUNDSACHE

Händchenhalten für die Forschung

Wer im Krankenhaus auf das Ergebnis einer wichtigen Untersuchung wartet oder hoch über den Wolken in Turbulenzen gerät, ist für Zuwendung dankbar. Schon Händchenhalten beruhigt, haben jetzt Neurowissenschaftler der University of Wisconcin und der University of Virginia einem Online-Bericht der "New York Times" zufolge belegt.

Die US-Wissenschaftler um James A. Coan baten 16 glücklich verheiratete Paare zu einem Experiment. Durch leichte Elektroschocks am Knöchel setzten sie die Frauen unter Streß. Die Ehemänner wurden daraufhin gebeten, die Hand ihrer Frau zu halten. Ein Computertomograph, der die Gehirnaktivitäten aufzeichnete, registrierte in jenen Regionen, die den Streß spiegelten, eine schlagartige Beruhigung von dem Moment an, da die Partner Händchen hielten.

Wenn ein Fremder die Hand der Frau ergriff, beruhigte sich diese zwar auch, aber sehr viel geringer als beim eigenen Partner. (Smi)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »