Ärzte Zeitung, 21.06.2006

WM-SPLITTER

Zufall spielt bei der WM kräftig mit

Auch deutsche Fußballfans kennen dieses Phänomen: Da spielt die eigene Mannschaft drückend überlegen, erspielt sich Chancen über Chancen, erzielt aber kein Tor. Kurz vor Schluß haut der Gegner einfach mal drauf, und - schwups! - landet der Ball im Tor.

Der Augsburger Sportwissenschaftler Professor Martin Lames und sein studentischer Mitarbeiter Alex Rößling haben 600 Erstliga-Tore des Jahres 2005 untersucht und kommen zu dem Ergebnis, daß sogar in 40 von 100 Fällen, in denen der Ball im Tor landete, der Zufall im Spiel war: etwa ein Abpraller, ein abgefälschter Ball oder die Tatsache, daß der Ball vom Pfosten ins Tor und nicht zurück ins Feld springt. (Smi)

Spiele des Tages

16 Uhr: Portugal - Mexiko
16 Uhr: Iran - Angola
21 Uhr: Elfenbeinküste - Serb./Montene.
21 Uhr: Niederlande - Argentinien

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »