Ärzte Zeitung, 26.07.2006

FUNDSACHE

Ein Leben ohne Handy ist sinnlos

Der Verlust ihres Mobiltelefons käme für viele Menschen einer Katastrophe gleich. Jeder vierte Handy-Besitzer würde sich ohne sein Telefon isoliert fühlen, und fast jeder zehnte könnte sogar nicht mehr an sein normales Leben anknüpfen, wie eine Umfrage aus Großbritannien zeigt.

Die Sozialanthropologin Kate Fox hatte mit Kollegen etwa 16 500 Briten im Alter zwischen 18 und 40 Jahren befragt, wie die Online-Agentur Ananova berichtet. Die meisten Handy-Benutzer berichteten, daß das Mobiltelefon ihr Leben bereichert habe. 25 Prozent gaben an, sich verloren vorzukommen, sollten sie ihr Handy jemals verlieren.

Neun Prozent der Befragten antworteten, im Fall eines Handy-Verlustes nicht mehr normal weiterleben zu können. Und acht von zehn Briten fühlen sich so abhängig von ihrem Mobiltelefon, daß sie es auch beim Sex nie ausschalten.

Handys, so die Erklärung von Kate Fox, haben "unseren Sinn für Gemeinschaft erneuert". (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »