Ärzte Zeitung, 09.02.2007

FUNDSACHE

Antidepressiva für gemobbte Katze

Eine unglückliche Katze aus England wird mit Antidepressiva behandelt, nachdem sie zuvor gemobbt wurde.

Wie das britische Boulevardblatt "The Sun" berichtet, begann Twiglets Leidensweg mit den zunehmenden Attacken ihres Nachbarkaters Tom. Twiglet, eine zwölfjährige gefleckte Katze, traute sich einfach nicht mehr raus, erzählt ihre Besitzerin Jackie Martin aus Brighton.

Aufgrund mangelnder Bewegung nahm die Katze zu und wurde immer fetter. Um immer weiter gefüttert zu werden, biss sie ihre Besitzerin und Besucher in die Knöchel. Am Ende wog sie stolze 15 Pfund - für Jackie Martin Alarmstufe Rot, denn inzwischen war sogar die Katzenklappe zu klein!

Ein Tierarzt erkannte die Ursache von Twiglets Fressattacken: Angst und Frust. Um sie zu beruhigen, verschrieb er ihr Antidepressiva. Die Einnahme war anfangs nicht einfach, da Twiglet aggressiv wurde. Doch inzwischen klappt’s, und Twiglet wiegt sechs Pfund weniger. (Smi)

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