Ärzte Zeitung, 08.05.2007

Bäckerhefe "riecht" Sprengstoff

Eine gentechnisch veränderte Bäckerhefe kann Sprengstoff "riechen" und strahlt dann grün. US-Forscher wollen sie künftig bei der Suche nach Sprengmaterial, etwa Landminen, nutzen.

Das Team von der Temple Universität in Philadelphia hatte der Hefe (Saccharomyces cerevisiae) Gene für Geruchsrezeptoren von Ratten eingesetzt, die einen äußerst empfindlichen Geruchssinn haben, wie in der Online-Ausgabe von "Nature Chemical Biology" berichtet wird.

Eine weitere Genveränderung sorgt dafür, dass die Hefe bei Aktivierung grün fluoresziert. Sie reagiert auf diese Weise auf 2,4-Dinitrotoluol, ein Nebenprodukt des hochexplosiven Sprengstoffs TNT. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »