Ärzte Zeitung, 22.05.2007

FUNDSACHE

Pinkelpause mit ungeahnten Folgen

Die unmittelbare Befriedigung seines menschlichen Bedürfnisses an Ort und Stelle wurde vor Kurzem einem polnischen Staatsangehörigen in Hamburg zum Verhängnis. Für die Bundespolizei hingegen führte dieser Umstand zu einem ungewöhnlichen Fahndungserfolg in der Hansestadt.

Was war geschehen? Sicherheitsmitarbeitern der Deutschen Bahn AG war am Bahnhof Reeperbahn ein Mann aufgefallen, der ungeniert auf die S-Bahngleise der Alsterstadt urinierte, woraufhin sie die Bundespolizei verständigten. Die herbeigerufenen Beamten stellten dann - wie es im Polizeibericht heißt - bei der routinemäßigen Überprüfung der Personalien des 40 Jahre alten Mannes fest, dass gegen diesen ein Haftbefehl wegen Diebstahls vorlag.

Die Polizeibeamten brachten den Zufallsfund auf dem direkten Weg ins Gefängnis. Dort kann er nun ordnungsgemäß bei Inanspruchnahme der sanitären Einrichtungen urinieren.
(maw)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »