Ärzte Zeitung, 18.06.2007

Robin Hood im Bankgewerbe

In Robin-Hood-Manier hat ein 45 Jahre alter Bank-Filialleiter aus dem Taubertal rund 2,1 Millionen Euro von den Konten betuchter Kunden abgezweigt - und damit die Schulden von Arbeitslosen und sozial Schwachen beglichen.

Zunächst gewährte er nur Kontoüberziehungen, dann glich er Schulden mit eigenem Geld aus. Als dies nicht mehr reichte, griff er auf andere Konten zurück. Das Landgericht Mosbach hatte jedoch wenig Verständnis für die guten Absichten des Angeklagten und verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »