Ärzte Zeitung, 16.07.2007

FUNDSACHE

Schlechte Karten für Max Hell

In Australien hat eine katholische Schule einem fünfjährigen Jungen österreichischer Herkunft die Aufnahme verweigert, weil sein Nachname zu teuflisch daherkommt. Die St. Peter Apostle School in Melbourne wollte Max Hell zunächst nur dann aufnehmen, wenn er den Mädchennamen seiner Mutter annehme.

"Wir sind am Boden zerstört", erklärte Alex Hell, selbst Katholik und Vater von drei Kindern einem Bericht der Online-Agentur Ananova zufolge. Schließlich bedeute sein Name ja das Gegenteil von Dunkel. "Wir leben im Jahr 2007 und nicht im Jahr 1407, es herrscht doch kein Mittelalter mehr", empörte sich der 45-Jährige. Dabei hatten die Hells ihren Sohn gerade deshalb von einer staatlichen Schule auf die katholische geben wollen, weil der Junge an seiner alten Schule wegen seines Namens gehänselt wurde.

Inzwischen hat die St. Peter Apostle School eingelenkt und akzeptiert Max nun doch als Hell. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »