Ärzte Zeitung, 03.08.2007

FUNDSACHE

Andenken aus Panda-Exkrementen

Eine Forschungsstation im Südwesten Chinas bietet ihren Besuchern seit kurzem Souvenirs an, die aus einem speziellen Grundstoff gefertigt werden: den Exkrementen von Panda-Bären!

Forscher des Chengdu Centers wussten einfach nicht mehr wohin mit den jährlich 300 Tonnen Ausscheidungen ihrer 60 Riesenpandas, berichtet die Online-Agentur Ananova.

So kamen sie auf die Idee, den Kot künstlerisch zu verarbeiten. Nun werden daraus Bilderrahmen, Lesezeichen, Anhänger und kleine Statuen geformt.

Dazu müssen die Forscher die Tierexkremente zunächst zerfasern, dann trocknen und anschließend bei 300 Grad Celsius sterilisieren. Die Masse wird dann von lokalen Künstlern zu kleinen Panda-Bären verarbeitet, die bei Touristen großen Anklang finden. Laut Hersteller riechen die Kunstwerke gar nicht so schlecht. Immerhin bestehe der Panda-Kot zu 70 Prozent aus unverdautem Bambus. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »