Ärzte Zeitung, 26.09.2007

FUNDSACHE

Durchgedrehter Bär in der Psychiatrie

Auf der Suche nach Nahrung ist ein hungriger Bär in ein psychiatrisches Krankenhaus in Rumänien eingebrochen. Im Hof hatte er sich einen Metalleimer über den Kopf gestülpt, von dem er sich nicht mehr allein befreien konnte. Wie die Online-Agentur Ananova berichtet, brach er in Panik durch die Eingangstür des Sanatoriums und rannte brüllend durch die Gänge.

Die Ärzte des Krankenhauses im Luftkurort Predeal, der höchst gelegenen Stadt Rumäniens, brachten sich zusammen mit ihren Patienten in Sicherheit und riefen Jäger zur Hilfe. "Der Bär war sehr verstört", sagte Aurel Iordache, einer der Jäger.

"Da der Aluminium-Eimer so fest auf seinem Kopf saß, konnte er weder atmen noch sehen. Niemand durfte sich ihm nähern, so dass wir ihn erst betäuben mussten." Als der durchgedrehte Bär eingeschlafen war, lösten die Jäger mittels Fett den Eimer vom Kopf und setzten das Tier in den Wäldern wieder aus. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »