Ärzte Zeitung, 05.12.2007

FUNDSACHE

Handy-Einsatz im Kreißsaal

In einer russischen Klinik hat eine Frau nach einem totalen Stromausfall ihr Kind im Lichte Dutzender Handys zur Welt gebracht.

Die nordrussische Stadt Schelechow, zwanzig Kilometer südwestlich von Irkutsk, lag vollkommen im Dunkeln, nachdem es im örtlichen Elektrizitätswerk eine Störung gegeben hatte.

Im Krankenhaus sprangen daraufhin zwar die Notfallgeneratoren an, um die lebenswichtigen Maschinen mit Strom zu versorgen. Doch die Lichter blieben weitgehend aus, wie die Online-Agentur Ananova berichtet.

So auch im Kreißsaal, wo die 22-jährige Rima Piwowarowa mit heftigen Presswehen der Geburt ihres Sohnes entgegen fieberte. Kurzerhand sammelten findige Krankenschwestern bei Kollegen und Patienten Handys ein, unter deren Licht schließlich die Entbindung gelang.

Mutter und Kind seien wohlauf, teilte die Krankenschwester Nadeshda Stempkowskaya im Anschluss an die Geburt mit. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »