Ärzte Zeitung, 20.02.2008

FUNDSACHE

Vom Sturm erfasst, im Schlamm gerettet

Wie durch ein Wunder hat ein Baby einen Sturm überlebt, der es 100 Meter weit durch die Luft gewirbelt und auf ein Schlammfeld geschleudert hat. Der elf Monate alte Kyson aus Castalain im US-Bundesstaat Tennessee wurde von einem Tornado erfasst, der seine Mutter tötete und ihr Zuhause zerstörte.

Als die Feuerwehr eintraf, bot sich ihr ein Bild der Verwüstung. Auf einem Feld lagen Plastikpuppen herum, die von einem Sammler stammten, dessen Haus der Sturm ebenfalls zerstört hatte.

Als Feuerwehrmann David Harmon mit einer Fackel die Gegend absuchte, fiel ihm plötzlich eine Puppe auf, die sich bewegte - Kyson! Er rannte hin und hob das zitternde Baby aus dem Matsch. "Es atmete einmal tief ein und fing an zu schreien", erzählt Harmon einem Bericht der Online-Agentur Ananova zufolge. Kyson trug nur ein T-Shirt und seine Windel. Für Großvater Doug Stowell grenzt seine Rettung an ein Wunder. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »