Ärzte Zeitung, 26.02.2009

Fundsache

Fußfessel für die Beinprothese

Ein junger Engländer sollte aufgrund von Drogenbesitz eine elektronische Fußfessel tragen. Doch dann wies ihn die zuständige Beamtin an, die Fessel an seiner Beinprothese zu befestigen.

Vor sechs Jahren hat Bret Ravenhill aus Barnsley sein linkes Bein durch einen Motorradunfall verloren. Als ihn die Mitarbeiterin des Sicherheitsunternehmens aufsuchte, waren gerade zwei Freunde zu Gast. "Die haben sich totgelacht", erzählt der 29-Jährige. "Ich dachte, sie merkt das sofort, aber sie lupfte weder mein Hosenbein noch warf sie einen Blick unter meine Strümpfe. Aus Spaß ließ ich sie gewähren." Ravenhill durfte seine Wohnung drei Monate lang nicht verlassen. Alle vier Wochen wurde seine Fußfessel kontrolliert - aber niemandem fiel auf, dass sie an einem Metallbein hing. Trotzdem blieb Ravenhill eisern: "Meine Ausgangssperre habe ich nicht einmal verletzt." (Smi)

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