Ärzte Zeitung, 16.07.2009

Fundsache

Fernsehsüchtige Kaninchendame

Ein chinesisches Kaninchen ist nach Aussage seiner Besitzer "fernsehsüchtig". Es sei so sehr auf südkoreanische Seifenopern aus, dass es, sobald die Besitzer wegzappen, völlig ausraste. Jiang Chunlei aus Xiamen in der Provinz Fujian gibt zu, dass er und seine Frau die Kaninchendame arg verwöhnen. Sie haben ihr den Namen Jia Xiaoyu gegeben und behandeln sie wie ihre Tochter. Wie die Online-Agentur Ananova berichtet, krabbelt Jia Xiaoyu jeden Abend um 22 Uhr auf das Sofa, um mit beiden TV-Dramen aus Südkorea zu sehen.

"Wenn wir aus Versehen den Kanal wechseln, wird sie sehr böse, dann beißt sie in die Decke und greift uns an", erzählt Jiang Chunlei. "Das geht so lang, bis wir wieder umschalten." Sorgen bereitet den beiden auch, dass ihre "Tochter" immer fetter wird. Der Couch-Potato wiegt bereits sechs Kilogramm und soll jetzt auf Diät gesetzt werden. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »