Ärzte Zeitung, 26.10.2009

Fundsache

Ein musikalisches Wunderkind?

Ein britischer Schuljunge wird auf der Insel als neuer Mozart gefeiert - dabei hat er erst seit vier Monaten Klavierstunden. Der zehnjährige Shane Thomas übt lediglich vier Stunden pro Woche, berichtet der "Daily Telegraph".

Aber in seinem Kopf komponiert er bereits klassische Stücke, die seinen Musiklehrer verzücken. Zum ersten Mal saß er im Alter von sieben Jahren am Klavier, wo er aus dem Stegreif Kompositionen, die er nur einmal gehört hatte, nachspielen konnte. "Als ich drei war, sagte ich meinem Papa, dass ich Klavierspielen kann, aber niemand nahm das ernst", erzählt Shane. "Wenn ich in der Schule bin, kann ich dem Lehrer zuhören und gleichzeitig im Kopf komponieren."

"Shane ist einzigartig", schwärmt sein Klavierlehrer Richard Goffin-Lecar. "Das Wort ‚begabt‘ hat bei ihm eine andere Dimension. Technisch ist er einfach phänomenal." (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »