Ärzte Zeitung, 01.02.2010

Fundsache

Web 2.0 - das kann mich mal

Wie stirbt man den virtuellen Tod? Künstler aus Rotterdam haben sich dazu Gedanken gemacht und eine Lösung entwickelt: Man loggt auf suicidemachine.org ein und kann sich nach Eingabe des jeweiligen Passwortes mit ein paar Klicks aus so genannten sozialen Netzwerken wie Twitter oder Myspace verabschieden und damit den "Suizid im Web.2" vollziehen, wie es auf der Hompepage heißt.

Das Angebot richtet sich an all jene, die mal wieder ihre richtigen Nachbarn und Freunde treffen wollen - und sich mit einer dem Web 2.0 entsprechenden Würde von ihren virtuellen Freunden verabschieden möchten. Wer will, kann dazu noch ein paar "letzte Worte" hinterlassen, die auf einem digitalen Friedhof nachzulesen sind. Ein paar Hundert haben es bereits getan. Die letzten Botschaften an die Netzwerke ähneln sich: "Es hat sich ausgezwitschert" ist häufig zu lesen. (ine)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen von Tag 1 und 2 des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »