Ärzte Zeitung, 09.03.2010
Fundsache
Brustimplantat wehrt Kugeln ab
In den USA hat eine Zahnarzthelferin dank ihrer Brustimplantate eine Schussverletzung überlebt. Lydia Carranza arbeitete wie an jedem Tag im Büro eines Zahnarztes in Beverly Hills (Kalifornien), als ein Amokläufer die Praxis betrat und das Feuer eröffnete. Eine Kugel traf sie in die linke Brust.
Ihr Implantat der Größe D bremste die Kugel und verhinderte so, dass sie ins Herz drang. "Sie hat einfach Glück gehabt", sagte der behandelnde Chirurg Dr. Ashkan Ghavami. "Die Fragmente der Kugel waren nur Millimeter von ihrem Herzen entfernt. Hätte sie kein Implantat gehabt, wäre sie heute womöglich nicht mehr am Leben."
Als sie die Kugel traf, habe es sich im Bereich ihrer Brust nass angefühlt, sagte Lydia Carranza der "Los Angeles Times". "Ich dachte, ich werde sterben." Der Amokschütze hatte es auf seine Frau abgesehen, die ebenfalls in der Praxis arbeitete. (Smi)

Weitere Beiträge
Weitere Top-Meldungen
[11.02.2012]
Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern!
mehr »
[11.02.2012]
Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar.
mehr »
[11.02.2012]
Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich.
mehr »