Ärzte Zeitung, 11.03.2010

Fundsache

Drogen, Suff und knackige Hintern

Kurvige Frauen wirken auf Männer wie eine Droge. Wenn ein Mann eine Bikini-Schönheit betrachtet, werden in seinem Hirn dieselben Belohnungszentren aktiviert wie nach Alkohol- oder Rauschgiftkonsum.

Die US-Psychologen Steven Platek vom Georgia Gwinnett College in Lawrenceville und Devendra Singh von der University of Texas in Austin haben 14 Männer im Durchschnittsalter von 25 Jahren untersucht. Die Forscher legten ihren Probanden Fotos vor, die das Hinterteil von sieben Frauen abbildeten. Danach zeigten sie ihnen sieben Bilder, die entstanden waren, nachdem sich die Frauen Fett von der Taille ins Gesäß hatten spritzen lassen.

Mittels fMRT stellten die Psychologen fest, dass die neuen Bilder Aktivitäten im Nucleus accumbens ihrer Probanden auslösten, jener Hirnregion, die an der Entstehung von Sucht beteiligt ist. (PLoS ONE 5(2): e9042. doi:10.1371/journal.pone.0009042) (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4123)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »