Ärzte Zeitung, 05.07.2010

Fundsache

Ferndiagnose per Urlaubsfoto

Ein Urlaubsfoto hat einem zweijährigen Engländer vermutlich das Leben gerettet. Anhand des Bildes wurde in seinem Auge ein bösartiger Tumor entdeckt.

Ewan Boarder war gesund, als er mit seinen Eltern einen Urlaub auf der englischen Insel Isle of Wight verbrachte. Dort entstand ein Foto, dessen Blitz einen weißen Punkt im Auge hinterließ. Als seine Großmutter Beverly Warner das Foto sah, reagierte sie alarmiert. Sie erinnerte sich an einen Jungen, dessen Krebs aufgrund eines ähnlichen Fotos aufgespürt worden war.

Ewans Mutter Samantha Boarder ließ ihren Sohn von einem Arzt untersuchen, der ihn in ein örtliches Krankenhaus überwies. In einer Klinik in London schließlich entdeckte man in der Netzhaut des Jungen ein Retinoblastom. Ewans rechtes Auge musste daraufhin entfernt werden. Die gute Nachricht: Inzwischen gilt der nun Dreijährige als völlig geheilt. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3194)
Krankheiten
Krebs (4854)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »