Ärzte Zeitung, 12.07.2010

Fundsache

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser

Blindes Vertrauen in Navigationsgeräte machen nicht nur Autofahrern gelegentlich die Reise zu einer Odyssee - auch immer mehr Radfahrer vertrauen den elektronischen Karten. So hat blindes Vertrauen einen Radler am Niederrhein kürzlich ins Chaos gesteuert. Für die Fahrt von Kleve ins münsterländische Ahaus sagte das Navi ihm eine Strecke von 94 Kilometern und eine Fahrtzeit von 50 Minuten voraus - dem Radler kam das nicht spanisch vor. Nach über sechs Stunden Fahrt strampelte er noch vor sich hin, - er hatte seine Route für ein Auto berechnen lassen. Nach einem Notruf half ihm die Polizei mit frischem Druck auf den Reifen und Wasserflaschen. Unglücklichen Radfahrern kann geholfen werden: Auf der Internetseite von "Naviki" können Radler ihre Routen eintragen -  und damit helfen, dass andere Drahteselfahrer auch den Schleichwegen auf die Schliche kommen. (bee/dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »