Ärzte Zeitung, 17.08.2010

Fundsache

Erbsenkultur keimt im Lungenflügel

Monate lang litt ein US-Amerikaner unter Atemnot und fürchtete schon, er habe Lungenkrebs. Doch dann stellten die Ärzte fest, dass in seiner Lunge eine Erbse saß, die bereits keimte. Ron Sveden, ein 75-jähriger Rentner aus Massachusetts, begab sich ins Krankenhaus, als die durch ein vermeintliches Lungenemphysem verursachten Beschwerden immer heftiger wurden. Bei einer Röntgenuntersuchung entdeckten Ärzte eine Wucherung in Svedens linkem Lungenflügel, wie der Sender BBC berichtet. Der Rentner selbst interpretierte den Befund als Karzinom, doch Untersuchungen brachten ein überraschendes Ergebnis: In seiner Lunge keimte eine Erbse, die der 75-Jährige statt sie zu schlucken wohl eingeatmet hatte. Das Pflänzchen war bereits 1,25 Zentimeter groß. "Eine meiner ersten Mahlzeiten nach der Operation waren Erbsen", erzählt der genesene Rentner. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Organisationen
BBC (422)
Krankheiten
Bronchial-Karzinom (850)
Krebs (5075)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »