Ärzte Zeitung, 23.11.2010

Fundsache

Rubbeln gegen Drogenanbau

In den Niederlanden sollen demnächst 30 000 Haushalte Rubbelkarten erhalten, die den Geruch von Marihuana freigeben. Damit erhoffen sich die Behörden Hilfe im Kampf gegen den illegalen Drogenanbau. Weiche Drogen sind in unserem Nachbarland legal erhältlich. Auch wer Marihuana zum Eigenkonsum anpflanzt, bekommt in der Regel keinen Ärger mit der Polizei.

Allerdings wollen die Behörden in Rotterdam und Den Haag die geschätzten 40 000 Großplantagen aufspüren, die auf Dachböden, Wohnungen und Lagerhallen betrieben werden.

Mit Hilfe der Karte sollen unbedarfte Bürger den typischen Marihuana-Duft kennen lernen, um die Cannabis-Pflanze von harmlosen Sträuchern unterscheiden zu können. Auf dem scheckkartengroßen, grünen Kärtchen finden sie dann auch eine Telefonnummer, unter der sie verdächtige Plantagen melden können. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4284)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »