Ärzte Zeitung, 04.02.2011

Fundsache

BÄK noch allein im Twitter-Nirvana

Das Twitter-Fieber hat jetzt auch die Bundesärztekammer (BÄK) erfasst. Noch ist es ruhig auf dem Kanal. Vier Pressemitteilungen der Kammer haben bislang ihren Weg ins weltweite Twitter-Nirvana gefunden.

Die Zielgruppe der Jungen und Junggebliebenen tut sich noch schwer mit ärztlichen Mitteilungen. Das hat einen einfachen Grund: Twitter-Nachrichten müssen auf 140 Zeichen passen, kurzweilig sein oder eine Parodie auf den Schreiber enthalten.

Der Gesundheits-Staatssekretär Daniel Bahr beherrscht das inzwischen gut: "Ich rede gleich in Debatte zur Gesundheitspolitik im Bundestag." Gut, ok, was denn sonst! Ausführungen zur GOÄ-Reform sind für den Twitterer hingegen schwere Kost.

Spannender wäre: "Sind verstimmt über Minister!" Oder: "Warten nicht auf Godot, warten auf Versorgungsgesetz." Trost für die BÄK: Bis zum Ärztetag Ende Mai ist noch Zeit zum Üben. (bee)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)
Organisationen
Bundesärztekammer (3910)
Personen
Daniel Bahr (1062)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »