Ärzte Zeitung, 08.04.2011

Fundsache

Coffee to go, Urne to go

Manche Wortschöpfungen machen eine erstaunliche Karriere. Noch vor wenigen Jahren konnte man Kaffee, Kuchen oder andere Waren "Zum Mitnehmen" kaufen. Doch so altmodisch mögen sich heute viele Läden nicht mehr geben. Inzwischen erfreut sich der westafrikanische Staat Togo im deutschen Straßenbild größter Beliebtheit: Überall gibt es "Kaffee to go" oder "Coffee to go", auch "Salat to go", "Sandwiches to go" oder "Soup to go" sind im Angebot.

Den Vogel abgeschossen haben jetzt Bestatter. Heute diskutieren sie auf dem Hessischen Bestattertag unter dem Motto "Urne to go?" über den Friedhofszwang. Dabei geht es um die durchaus ernste Frage, ob man Menschen erlauben soll, Urnen mit der Asche von Verstorbenen mit nach Hause zu nehmen. Mal sehen, ob die Bestatter schon bald ihr Image mit einem flotten "Urne to go!" im Schaufenster aufpeppen dürfen. (iss)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »