Ärzte Zeitung, 17.05.2011

Fundsache

Lebensversicherung für Hunde-Facelift

Eine Rentnerin aus Australien hat ihre Lebensversicherungen aufgelöst, um die Gesichtsstraffung faltiger Hunde zu finanzieren. Amanda Booth aus Melbourne hat ein großes Herz für Tiere. Besonders Shar-Pei-Hunde haben es ihr angetan, wie die "Herald Sun" berichtet.

Diese chinesische Rasse fällt vor allem durch ihr "Großmutter-Gesicht" auf. Die vielen Falten aber behindern die Sicht der Hunde, was häufig eine Operation nötig macht. So mancher Neu-Besitzer, der für sein Tier fast 2000 Euro bezahlt hat, scheut jedoch die Kosten für ein Facelifting und trennt sich wieder von seinem Hund.

Hier kommt Amanda Booth ins Spiel. Sie kauft nicht nur die ungeliebten Hunde zurück, sondern kommt auch für die 1500 Euro teure Op auf. Rund 11.500 Euro pro Jahr lässt sie sich ihr Engagement kosten - zu viel für die Rente, daher mussten die Lebensversicherungen her. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »