Ärzte Zeitung, 14.09.2011

Fundsache

Millionen Stunden für Urlaubsstories

Die Menschen in Deutschland erzählen während der Arbeit besonders lange ihre Reisegeschichten. Laut einer Umfrage des Instituts YouGov berichtet ein Angestellter nach dem Urlaub seinen Kollegen fast 25 Minuten lang von seinen Erlebnissen. Nur die Iren plaudern der Studie zufolge länger über ihre Reisen.

Für die Umfrage im Auftrag des Reiseanbieters lastminute.de wurden Menschen in neun Ländern online befragt. Hochgerechnet auf die 36,4 Millionen Angestellten in Deutschland kämen so fast 15 Millionen Arbeitsstunden zusammen. Demnach kostete die Urlaubsplauderei deutsche Chefs Hunderte Millionen Euro.

Wie die Befragung von Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Norwegen, Schweden und Spanien ergab, bleiben vor allem die Iren bei ihren Ausführungen nicht immer ganz bei der Wahrheit.

29 Prozent der dort Befragten schmückten ihre Geschichten gerne großzügig aus. Bei den Deutschen sei es knapp jeder Vierte. Laut Studie wollen viele ihre Arbeitskollegen damit neidisch machen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »