Ärzte Zeitung, 16.12.2011

Fundsache

Nonne versündigt sich in Spielhölle

Spielsucht macht auch vor Ordensfrauen nicht Halt. In den USA hat eine Nonne jetzt eingestanden, umgerechnet 730.000 Euro an einarmige Banditen verfüttert zu haben. Schwester Marie Thornton hatte es leicht, an Geld heranzukommen, da sie im katholischen Iona-Kolleg in New York als Finanzsachbearbeiterin fungierte.

In den Kasinos von Atlantic City verjubelte sie am Abend bis zu 3500 Euro, so dass sie sich immer wieder aufs Neue gezwungen sah, Rechnungen zu fälschen. Zehn Jahre lang ging das gut, bis ihr Schwindel endlich aufflog.

Wie die Zeitung "The Mirror" weiter berichtet, verdonnerte ein New Yorker Gericht die Nonne jetzt zu 2000 Stunden unbezahlter Arbeit und zur Rückzahlung von 255.000 Euro.

352.000 Euro hatte dem Kolleg bereits eine Versicherung erstattet. Schwester Marie sagte vor Gericht, sie bereue ihre Taten zutiefst. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »