Ärzte Zeitung, 26.04.2012

Fundsache

Entschädigung für Sexunfall

Eine australische Beamtin hat vor Gericht Entschädigung wegen eines Sex-Unfalls erstritten - da ihr das Missgeschick während einer Dienstreise widerfuhr. Die Frau aus Canberra hatte im vergangenen Jahr auf Anweisung ihres Arbeitgebers an einer Tagung teilgenommen.

Nachts hatte sie Sex mit einem Bekannten, wobei ihr ein Lampenschirm auf den Kopf fiel. Dabei erlitt sie Verletzungen an Nase, Mund und Zähnen und verklagte ihren Arbeitgeber auf Schadenersatz.

Nachdem das Verfahren durch mehrere Instanzen gegangen war, entschied nun das australische Bundesgericht, dass die Entschädigung rechtens ist.

Wie der Nachrichtensender NBC berichtet, begründete der Richter seinen Spruch damit, dass die Beamtin auch dann Anspruch auf Entschädigung gehabt hätte, wenn sie sich beim Kartenspielen verletzt hätte. Der Arbeitgeber trägt die Kosten des Verfahrens. (Smi)

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