Ärzte Zeitung, 03.07.2012

Fundsache

Haie, Quallen und starke Strömungen

Weltrekordversuche klappen nicht immer: Eine Schwimmerin, die als erste ohne schützenden Haikäfig von Kuba nach Florida schwimmen wollte, ist jetzt an ihrem Traum gescheitert.

"Jenny Palfrey musste nach 40 Stunden aus dem Wasser gezogen werden. Starke Strömungen machten es unmöglich für sie, weiterzuschwimmen", teilte das Team der Australierin am Sonntag auf ihrer Webseite mit.

Die 49-Jährige war am Freitag in der Nähe von Havanna auf Kuba ins Wasser gegangen. Die dreifache Großmutter wollte die 166 Kilometer in weniger als 40 Stunden zurücklegen.

Die Gewässer sind voller Haie und Feuerquallen. Größtes Problem für Schwimmer sind aber die unvorhersehbaren Strömungen. Die Amerikanerin Diana Nyad (62) hatte einen ähnlichen Versuch im vergangenen Jahr aufgegeben.

1997 hatte die Australierin Susie Maroney die Strecke im Alter von 22 Jahren geschafft - allerdings schwamm sie in einem Käfig, der sie vor Hai- und Quallenangriffen schützte. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3195)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »