Ärzte Zeitung, 30.09.2009

Buchtipp

Aktuelles Wissen zur Therapie bei ADHS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist mit Prävalenzraten von 3 bis 10 Prozent und hoher Persistenz eine häufige Problematik sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen. Aufgrund der vielen gestörten Funktionen und beeinträchtigten Lebensbereiche wird in Leitlinien eine multimodale Behandlung gefordert mit Beratung, Verhaltenstherapie, psychosozialen Interventionen und Pharmakotherapie.

Die vorliegende praxisorientierte Einführung stellt aktuelle psychotherapeutische und medikamentöse Optionen vor. Prinzipien der Diagnostik und Therapie werden anwendungsorientiert vermittelt. Die 3. Auflage des Buches trägt somit zu einem differenzierten Umgang mit ADHS-Patienten bei. Frühzeitig eingeleitete Interventionen können sowohl die Prognose als auch die Lebensqualität der Betroffenen bessern. (eb)

Gerd Lehmkuhl, Jan Frölich, Kathrin Sevecke, Manfred Döpfner (Hrsg.): Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, UNI-MED Science, 3., neubearb. Auflage 2009, 160 Seiten, 37 Abb., ISBN 978-3-8374-1119-5, Euro 39,80

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »