Ärzte Zeitung, 10.03.2016

DDR-Hochleistungssport

Finanzielle Hilfe für Dopingopfer

BERLIN. DDR-Dopingopfer sollen weitere finanzielle Hilfen vom Staat bekommen. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch eine Gesetzesgrundlage für die Einrichtung eines zweiten Hilfs-Fonds auf den Weg. Betroffene sollen eine Einmalzahlung von jeweils 10 500 Euro bekommen können. Das Bundesinnenministerium erwartet, dass etwa 1000 Menschen Anspruch auf eine solche Unterstützung haben.

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, er sei zuversichtlich, dass das parlamentarische Verfahren bis Sommer abgeschlossen werde und in der zweiten Jahreshälfte Zahlungen möglich seien. 2002 hatte die Bundesregierung den ersten Hilfs-Fonds für DDR-Dopingopfer aufgelegt. 194 Menschen erhielten eine finanzielle Unterstützung von jeweils rund 10 500 Euro. (dpa)

Topics
Schlagworte
Doping (114)
Sport (1897)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »