Ärzte Zeitung, 03.02.2005

TIP

Entwarnung für Nieren von Kaffeetrinkern

Gerade bei alten Menschen muß auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Wenn Ihre Patienten dazu Kaffee einem Glas Wasser vorziehen, so ist das in Ordnung. Denn Kaffee fördert nicht den Flüssigkeitsverlust, wie lange Zeit behauptet wurde.

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) können Sie Kaffee wie jedes andere Getränk in die Flüssigkeitsbilanz mit einbeziehen. Zwar hat das enthaltene Koffein einen harntreibenden Effekt. Dieser ist jedoch nur vorübergehend und bei regelmäßigem Konsum sogar durch Kompensationsmechanismen weniger ausgeprägt, so daß der Flüssigkeitshaushalt innerhalb eines Tages wieder ausgeglichen ist.

Wegen seiner kardialen Wirkungen sollte Kaffee dennoch nicht als Durstlöscher verwendet werden. Gegen einen täglichen Genuß von vier Tassen Kaffee mit 350 mg Koffein ist jedoch nach Angaben der DGE nichts einzuwenden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bis später, Baby!

Mit Social Freezing, dem vorsorglichen Einfrieren unbefruchteter Eizellen, lässt sich die biologische Uhr der Frau anhalten. Eine Baby-Garantie ist die Methode allerdings nicht. mehr »

EBM-Ziffern für die Videosprechstunde stehen

Noch vor Ablauf der Frist aus dem E-Health-Gesetz können Vertragsärzte zwei neue EBM-Ziffern für Videokontakte abrechnen – allerdings nur für sechs Indikationen. mehr »

Mediziner klärt Alkohol-Mythen auf

Bier auf Wein, das lass‘ sein. Was ist dran an den Volksweisheiten über Alkoholgenuss? Ein paar Nachfragen zur Karnevalszeit. mehr »