Ärzte Zeitung, 26.04.2006

Immer noch Defizite in der Jodversorgung

MÜNCHEN (sto). Deutschland ist nach WHO-Kriterien nach wie vor ein Jodmangelgebiet. Darauf wies Professor Peter Scriba vom Arbeitskreises Jodmangel hin.

Jodmangelbedingte Schilddrüsenerkrankungen seien bei uns die häufigsten endokrinen Krankheiten. Regelmäßiger Verzehr von Seefisch, die Verwendung von Jodsalz und Jodtabletten könnten den Mangel ausgleichen.

Um die Zielvorgaben der WHO zu erfüllen, müßte jodiertes Speisesalz in über 90 Prozent der Privathaushalte und in mindestens 70 Prozent der angebotenen Lebensmittel und Speisen eingesetzt werden. Der Anteil liege aber nur bei 35 Prozent.

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