Ärzte Zeitung, 10.03.2005

Impferfolg mit Interleukin 2

NEU-ISENBURG (eb). Für seine Erforschung von Impfstoffen gegen das Melanom ist Diplom-Biologe David Schrama aus Würzburg mit dem Egon-Macher-Preis ausgezeichnet worden.

Schrama hat bei Mäusen herausgefunden, daß sich der Impferfolg mit dendritischen Zellen und Tumorproteinen verbessern läßt, wenn an die Proteine Interleukin 2 gekoppelt wird. Mit diesem Ansatz lassen sich auch Metastasen erfolgreich bekämpfen.

Der Forschungspreis, der nach Professor Egon Macher von der Universitätshautklinik Münster benannt ist, ist mit 5 000 Euro dotiert und wurde von dem Unternehmen 3M Medica aus Neuss gestiftet. Die Auszeichnung wurde zum zweiten Mal verliehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »