Ärzte Zeitung, 06.12.2005

Auszeichnung für Entschlüsselung von Zellstrukturen

BERLIN (dpa). Professor Tom Rapoport von der Harvard Medical School in Boston hat die Max-Delbrück-Medaille erhalten. Rapoport wird für seine Arbeiten über den Transport von Proteinen in der Zelle ausgezeichnet.

Dies teilte das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin mit. Dem Biochemiker sei es gelungen, die Strukturen in einer Zelle zu entschlüsseln, welche die von der Zelle produzierten Proteine zu ihren Einsatzorten bringen.

Seit Jahren beschäftigt sich Rapoport mit der Frage, wie die charakteristische Gestalt einer Organelle entsteht. Hierbei geht es insbesondere um ein Schlauchsystem, das die gesamte Zelle durchzieht und für den Transport von Proteinen notwendig ist.

Die undotierte Max-Delbrück-Medaille wird seit 1992 jährlich an einen herausragenden Forscher vergeben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »