Ärzte Zeitung, 14.09.2006

Unicef erhält renommierten spanischen Preis

OVIEDO (dpa). Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef erhält den angesehenen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Völkerverständigung. Diese Entscheidung gab die Jury gestern in Oviedo in Nordspanien bekannt.

Der Preis sei eine Anerkennung für das großmütige Engagement für die Kinder in den vergangenen 60 Jahren, hieß es in der Jury-Begründung. Unicef habe außerdem beispielhaft für Bildung und gegen Krankheiten und Armut in Afrika gekämpft.

Unicef ist 1946 von der Versammlung der Vereinten Nationen in New York gegründet worden. Es hat zur Zeit mehr als 7000 Mitarbeiter in etwa 160 Ländern. Das UN-Kinderhilfswerk setzt sich weltweit ein, um Kinder vor Ausbeutung, Hunger und Mißhandlung zu schützen.

Der Prinz-von-Asturien-Preis, der im Oktober von Kronprinz Felipe überreicht wird, ist mit 50 000 Euro dotiert und gilt als "spanischer Nobelpreis". Die Auszeichnung wird jährlich in acht Sparten vergeben.

Topics
Schlagworte
Events (701)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »