Ärzte Zeitung, 12.04.2007

Preis für neuromuskuläre Erkrankungen

FREIBURG (eb). Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke hat den Felix-Jerusalem-Preis für neuromuskuläre Erkrankungen vergeben.

Ein Preisgeld von 7500 Euro erhielt Privatdozent Klaus Krampfl, Neurologe von der Medizinischen Hochschule Hannover, für seine Forschung zur Therapie bei amyotropher Lateralsklerose (ALS).

Mit 5000 Euro wurde Dr. Maja von der Hagen, Neuropädiaterin an der Technischen Universität Dresden, für ihre Arbeit zur Genetik neuromuskulärer Erkrankungen ausgezeichnet. 2500 Euro erhielt Dr. Johanna Anneser, Neurologin an der Ludwig-Maximilian-Universität München, für ihre Untersuchungen zu zellulären Faktoren bei der Progression von ALS.

Der von dem Unternehmen Sanofi-Aventis gestiftete Preis wurde beim Kongress des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke in Freiburg verliehen.

Topics
Schlagworte
Events (702)
Organisationen
Sanofi-Aventis (1586)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

BERLIN. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. mehr »