Ärzte Zeitung, 10.10.2007

Nobelpreis für Physik geht auch an Deutschen

STOCKHOLM (dpa/hub). Der Physik-Nobelpreis 2007 geht an den Deutschen Professor Peter Grünberg und den Franzosen Professor Albert Fert. Sie erhalten die Auszeichnung für die Entdeckung eines Magneteffekts, ohne den heute keine PC-Festplatte mehr auskommt. Das hat die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mitgeteilt. Die höchste Auszeichnung für Physiker ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotiert.

Die Entdeckung des Riesenmagnetowiderstands (GMR) hat die Speicherkapazität von Festplatten drastisch erhöht. Grünberg und Fert hatten das Phänomen 1988 unabhängig voneinander entdeckt. Das Ergebnis reiner Grundlagenforschung hat sich zu einem Milliardenmarkt entwickelt. Erst die Entdeckung hat Festplatten mit extrem hoher Speicherkapazität ermöglicht. Gerade bei modernen bildgebenden Verfahren wie MRT oder CT fallen bekanntlich riesige Datenmengen an.

Topics
Schlagworte
Events (705)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »