Ärzte Zeitung, 02.03.2012

Röntgen "wie ein Ritual"?

Röntgen "wie ein Ritual"?

Genf, 25. Oktober 1983: Die WHO schlägt Alarm: Röntgenaufnahmen verursachen zehn Prozent der Gesundheitskosten und 50 Prozent der Belastung durch radioaktive Strahlen.

Die WHO wirft den Ärzten vor, Röntgen "wie ein Ritual" zu handhaben.

Die in Deutschland dislozierten 60.000 Geräte seien zum großen Teil veraltet, daher besonders schädlich und würden von Ärzten ohne hinreichende Kenntnis bedient.

In Deutschland hat das seine Ursache in der "Teilradiologie", der Berechtigung von Internisten, Orthopäden und Gynäkologen, Röntgenleistungen zu erbringen.

Topics
Schlagworte
30 Jahre Ärzte Zeitung (708)
Organisationen
WHO (3016)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »