Ärzte Zeitung, 06.07.2012

Highlights 2001

Arznei-"Skandal" führt zur E-Card

Arznei-"Skandal" führt zur E-Card

Deutschland, Sommer 2001. Als im Sommer 2001 klar wird, dass teilweise unsachgemäßer Gebrauch des CSE-Hemmers Cerivastatin zu schweren Nebenwirkungen geführt hat, schlägt Gesundheitsministerin Ulla Schmidt einen Arzneimittelpass auf einer Chipkarte als Lösung für mehr Arzneimittelsicherheit vor.

Es ist der Startschuss für die Idee der elektronischen Gesundheitskarte - und damit für eine unendliche Geschichte.

Erst 2012, elf Jahre später, erhalten die meisten Versicherten die neue Karte. Und bis auf ihr Arzneimittelverordnungen gespeichert werden können, werden weitere Jahre vergehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »