Ärzte Zeitung, 08.03.2012

Köpfe hinter der "Ärzte Zeitung"

Claudia Pieper

Im Porträt

Claudia Pieper: USA-Korrespondentin

Es gibt im US-Gesundheitswesen Fakten, die aus deutscher Sicht äußerst merkwürdig anmuten. Dazu gehört etwa die Tatsache, dass mehr als vierzig Millionen Menschen keine Krankenversicherung haben.

Die "deutsche Sicht" ist für eine Berichterstattung in der "Ärzte Zeitung" über diese Themen unerlässlich. Unsere USA-Korrespondentin Claudia Pieper (47, Diplom-Kauffrau), erfüllt exakt dieses Anforderungsprofil.

Seit zwei Jahrzehnten lebt sie in den Vereinigten Staaten, und fast genau so lange schreibt sie für unsere Leser über die Irrungen und Wirrungen des US-Gesundheitswesens.

In ihrem Alltag hat Claudia Pieper ganz andere Herausforderungen zu bewältigen. Sie ist engagierte Mutter und Frau eines evangelischen Gemeindepfarrers - mit allen damit verbundenen Verpflichtungen, denen sie sich immer wieder gerne stellt.

[09.03.2012, 22:25:24]
Dr. Horst Grünwoldt 
US-Sicht
Bravo Claudia (Pieper) , daß Sie eine kritische Distanz zu den nordamerikanischen Sitten und Gebräuchen sich bewahrt haben und dies in Ihrem guten Medizin-Journalismus auch zum Ausdruck bringen!
Ich wünschte mir, daß unsere berufenen Mediziner und Wissenschaftler des öfteren nicht bewundernd nach den USA schielen, sondern einmal mehr die großmündigen US-"Studien" kritisch hinterfragen oder sich sogar an einer französischen oder spanischen vergleichend orientieren.
Ich denke dabei auch zurück an die bis heute zweifelhaften Prionen-Forschungs-Ergebnisse der Nobelpreisträger Gajdusek und Prusiner über ein angeblich "verkehrt" gefaltetes Körpereiweiß als "Infektions-Ereger" für BSE u.s.f.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt (FTA für Hygiene und Mikrobiologie), Rostock zum Beitrag »

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