Reisemedizin

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Eine migrationsmedizinische Herausforderung? Die ambulante Versorgung Geflüchteter

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 06.07.2016

Herz- und Lungenkranke

Feinstaub ist auch gefährlich für Reisende

Herz- oder Lungenkranke, sowie Kinder, Ältere und Schwangere sollten in stark smogbelasteten Metropolen nur kurze Aufenthalte einplanen und sich dort viel in Innenräumen aufhalten. Körperliche Anstrengungen und Sport im Freien sind zu vermeiden. Vor allem bei längeren Stadtaufenthalten ist in Innenräumen der Einsatz von Luftfiltern mit HEPA-Filterfunktion sinnvoll (high-efficiency particulate arrestance). "Für Aufenthalte im Freien gilt: Einfache Hygienemasken bieten keinerlei Schutz vor Feinstaub", so Professor Tomas Jelinek vom CRM Centrum für Reisemedizin. Er empfiehlt Atemmasken mit Filterfunktion (N95-Respiratoren). Diese müssen jedoch korrekt angewendet werden (Herstellerhinweise).

WHO-Grenzwerte für kleine Partikel (bis 10 μm, PM10) liegen bei 20 μg/m3 im Jahresmittel. Sie werden oft überschritten in Ballungsräumen in China, der Mongolei, Indien, Brasilien sowie im Nahen Osten und Afrika. Von 2008 bis 2012 lagen Jahresmittelwerte für PM10 in Delhi bei 280 μm/m3, in Peking bei 125 μg/m3 und in Abu Dhabi bei 170 μg/m3, so die WHO. Zum Vergleich: In Rom und Warschau lag der Jahresmittelwert bei 35 bis 40 μg/m3. (eb/eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »