Ärzte Zeitung, 07.03.2007

Nur jeder zehnte Schüler besucht eine Hauptschule

WIESBADEN (dpa). Die Hauptschule ist in Deutschland immer weniger gefragt. Nur noch zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen, die allgemeinbildende Schulen besuchen, lernen derzeit an einer Hauptschule.

Das seien 1,3 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren, teilte das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden mit. In den neuen Bundesländern spielt die Hauptschule praktisch keine Rolle, da es sie dort nur in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gibt. Nur ein Prozent aller Schüler besucht dort die Hauptschule.

Insgesamt ist die Zahl der Hauptschüler in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren um 161 000 auf nun 953 000 gesunken. Der Anteil der Realschüler nahm dagegen um 1,5 Prozentpunkte auf 16 Prozent zu. Der Anteil der Gymnasiasten stieg um 3,7 Prozentpunkte auf 26 Prozent.

Topics
Schlagworte
Schule (635)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »