Ärzte Zeitung, 03.03.2011

Immer mehr junge Menschen schaffen das Abitur

Für die Abiturienten des Jahrgangs 2011 beginnt bald der Endspurt. Im Jahr zuvor haben 48 Prozent der 18- bis 20-Jährigen die Berechtigung zum Studium erworben.

Immer mehr junge Menschen schaffen das Abitur

Nach vorläufigen Berechnungen sind 48,4 Prozent der 18-20 jährigen zum Studium zugelassen. Im Vorjahr waren es nur 45,9 Prozent.

© suedraumfoto / imago

WIESBADEN (dpa/eb). Immer mehr junge Leute machen einen Schulabschluss, mit dem sie studieren können. Rund 456 600 Schüler haben 2010 das Abitur oder das Fachabitur bestanden - 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Damit sind nach vorläufigen Berechnungen 48,4 Prozent der 18- bis 20-Jährigen zum Studium zugelassen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit. Im Vorjahr hatte die sogenannte Studienberechtigungsquote nur 45,9 Prozent betragen.

Aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre erwarben in der Hansestadt Hamburg im Jahr 2010 zwei Schuljahrgänge die Hochschulreife. Dies führte dort zu einer starken Zunahme der Anzahl der Studienberechtigten um 57,6 Prozent.

Im Saarland hingegen ging sie um 32,4 Prozent zurück. Dort waren bereits im Jahr 2009 zwei Schuljahrgänge aufgrund der Verkürzung der Schulzeit aus den Gymnasien entlassen worden. Mit einem Anteil von 69,1 Prozent erwarb die Mehrheit der Studienberechtigten die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (315 300). 141 300 Absolventen und Absolventinnen erlangten die Fachhochschulreife.

Von den Studienberechtigten des Jahres 2010 waren 52,8 Prozent Frauen und 47,2 Prozent Männer. Bei den Absolventen mit Fachhochschulreife betrug der Männeranteil 52 Prozent, bei denen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife jedoch nur noch 45 Prozent.

Topics
Schlagworte
Schule (635)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »