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Immer häufiger Hinweise auf Amok-Drohungen

Zehn Jahre nach dem Amoklauf von Erfurt sind Lehrer in Deutschland häufig mit Hinweisen auf Mobbing oder Gewaltandrohungen konfrontiert.

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Das geht aus ersten Auswertungen eines Krisenpräventionsprojekts der FU Berlin hervor. Sieben Prozent der befragten Pädagogen hätten von Amokdrohungen berichtet, so Professor Herbert Scheithauer, Leiter des Networks Against School Shooting (Netwass).

Außerdem sei es im Durchschnitt viermal pro Jahr um Mobbingfälle gegangen, zwei- bis dreimal hätten die Lehrer bei Kindern besorgniserregende Verhaltensänderungen bemerkt.

Der Studie zufolge hat jeder fünfte Lehrer im letzten Jahr von Suizidgedanken von Schülern erfahren, fast jeder achte hörte von Todesandrohungen unter Jugendlichen. An der Untersuchung nahmen 3500 Lehrer teil. (dpa)

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