Direkt zum Inhaltsbereich

Regelmäßiges Wandern reduziert das KHK-Risiko

Veröffentlicht:

Wandern ist gesund, das haben mehrere Studien bestätigt. Die gesamte körperliche Leistungsfähigkeit kann dadurch verbessert werden. Und fürs Herz ist Wandern besonders gut: Selbst ältere Menschen, die bis dato eher unsportlich waren, können durch regelmäßiges Wandern ihr KHK-Risiko reduzieren.

Zudem wird durch die körperliche Aktivität das vegetative Nervensystem positiv beeinflußt. Wandern entspannt und beruhigt.

"Das Positive am Wandern im Vergleich zu anderen Sportarten ist, daß es aufgrund der geringen Bewegungsgeschwindigkeit aus orthopädischer Sicht sehr gut verträglich ist", stellt Professor Hans-Hermann Dickhuth vom Institut für Sportmedizin in Tübingen fest.

Die gesundheitlichen Risiken beim Wandern sind eher gering. Aufgrund der geringen Bewegungsgeschwindigkeit bemerken Wanderer meist rechtzeitig, wenn gesundheitliche Probleme - etwa im Vorfeld eines Herzinfarkts - auftreten.

Patienten mit Übergewicht oder Arthrose sollten bergauf wandern. "Bergab ist die Gelenkbelastung sehr groß, man muß ständig abbremsen", so Dickhuth. (eb)

Lesen Sie dazu auch: Der typische Wanderer ist jung, dynamisch und akademisch gebildet

Mehr zum Thema

Kleine konkrete Schritte

So lassen sich Patienten zu mehr Therapieadhärenz motivieren

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Porträt

Wie ein Hausarzt mit seinem„Medmobil“ Obdachlose versorgt

Warnzeichen früh erkennen

Immundefekte: Das ist die Basisdiagnostik für die Praxis

Lesetipps
Ein langer Wurm liegt in einer behandschuhten Hand.

© Clouds Hill Imaging / Science Photo Library

Ascariasis

Wurm in der Hose: Was tun bei hartnäckigem Spulwurmbefall?

Echzeitdarstellung der Blutzuckermessung auf einem Smartphone

© Remigiusz Góra / stock.adobe.com

Kasuistik

Seltene Ursache rezidivierender Hypoglykämien