Ärzte Zeitung, 29.09.2004

Doping belastet Paralympics

Sieben positive Tests / Betroffen vor allen Gewichtheber

NEU-ISENBURG (Smi). Bei den Paralympics, den Olympischen Spielen der behinderten Athleten, wird nahezu so viel gedopt wie bei den Nichtbehinderten. Das ist die Kontrollbilanz der gerade zuende gegangenen Wettkämpfe.

Bei den insgesamt 529 Tests in Athen sind sieben Dopingsünder entlarvt worden. Wie bei den Olympischen Spielen auch sind es vor allen die Gewichtheber - bei den Paralympics messen sie sich in Powerlifting und Bankdrücken -, die mit fünf Anabolika-Befunden negativ aufgefallen sind.

Zwei Athleten aus Aserbaidschan wurden als Wiederholungstäter lebenslänglich gesperrt, ein Este, ein Syrer und ein Iraner erhielten zweijährige Sperren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »