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Razzien wegen Dopings

ROM (mp). Eine kriminelle Organisation, die Dopingmittel vertrieben hat, haben in Italien die Gesundheits-Carabinieri (Nas) jetzt ausgehoben. 16 Personen wurden verhaftet, 19 weitere mit Berufsverbot belegt.

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Das Netz aus Ärzten, Kaufleuten und Apothekern hatte auch Kontakte nach Deutschland, Dänemark und Indien.

Bei der Operation "Pharma-Connection", die zwei Jahre vorbereitet wurde, hatten 600 Beamte 300 Büros und Apotheken vor allem im Süden Italiens durchsucht. Sichergestellt wurden Substanzen, aus denen sich Amphetamine, Anabolika, Ecstasy und andere Dopingmittel herstellen ließen.

Zu den Beschuldigten gehören sieben Apothekenbesitzer und sechs Allgemeinärzte aus Rom. Sportler bekamen Sondermischungen, deren abhängig machende Ingredienzien sie nicht kannten.

Ärzte stellten auch Rezepte auf Personen aus, die nichts davon ahnten oder gar auf Gestorbene. Der Schaden für den Staat beträgt fast 10 Millionen Euro.

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